Großkarolinenfeld/Schechen – Zu jedem Wechsel eines Pfarrers in einen anderen Pfarrverband gehört auch eine offizielle Amtseinführung. So schreiben es die Kirchenstatuten vor. Bereits seit dem ersten Advent 2020 ist Pfarrer Herbert Aneder in seinen neuen Wirkstätten aktiv. Dazu gehören die Pfarreien St. Laurentius Pfaffenhofen am Inn, St. Vitus Hochstätt, Heilig Blut Großkarolinenfeld und Heilig Kreuz Tattenhausen.
Corona verzögerte
große Amtseinführung
Lange war eine „große“ Amtseinführung coronabedingt nicht möglich. Doch im Sommer 2021 sollte es jetzt so weit sein. Vereinsvertreter aus den vier Pfarrgemeinden, politische Vertreter, die evangelischen Pfarrer und viele Gläubige kamen nach Pfaffenhofen um miteinander einen Gottesdienst unter freiem Himmel zu feiern. Wobei dieser fast dem unbeständigen Sommer zum Opfer gefallen wäre. Aber der „Himmebabba“ hatte ein Einsehen und so danke ihm Pfarrer Aneder am Schluss als erstes.
Dekan Daniel Reichel eröffnete zuvor den Gottesdienst im Beisein von Pfarrer Herbert Holzner und Pfarrer Drago Curic. Mit dem Dank an den Vorgänger Herbert Holzner, der Verlesung der Ernennungsurkunde, der Erneuerung des Versprechens, einer symbolischen Schlüsselübergabe und der Übergabe des Evangeliars wurde Pfarrer Aneder in sein „neues Amt“ eingeführt.
In seiner verkürzten Predigt nahm er Bezug auf den Schlüssel. „Ein Schlüssel kann vieles aufsperren und öffnen, hat aber auch Ecken und Kanten.“ Immer die richtige Lösung zu finden und es jedem recht zu machen, sei nicht einfach. Aber im Miteinander solle es bestmöglich gelingen.
Bei den Grußworten am Schluss wünschten Aneder die Vertreter der evangelischen und politischen Gemeinden sowie der Pfarrgemeinderäte alles Gute, viel Kraft für seine neue Aufgabe und gutes Miteinander.
Bayernhymne vor
dem Stehempfang
Nach dem Schlusssegen wurde in das „Großer Gott, wir loben dich“ und die Bayernhymne eingestimmt. Und da es noch etwas trocken blieb, war sogar noch ein Stehempfang möglich.