Festplatzverteiler auf Kirchplatz

Bald unter Strom: Derzeit sind zwei Festplatzverteiler auf der Friedhofseite und ein dritter Verteiler auf der Kirchenseite geplant. Foto Ammelburger

Bald unter Strom: Derzeit sind zwei Festplatzverteiler auf der Friedhofseite und ein dritter Verteiler auf der Kirchenseite geplant. Foto Ammelburger

Die drei finalen Standorte sollen nach einer Ortsbegehung festgelegt werden

Von ELisabeth Kirchner

Bad Endorf – Drei Festplatzverteiler sollen auf dem Kirchplatz durch das E-Werk Stern eingebaut werden. Darauf einigten sich die Bad Endorfer Gemeinderäte. Nach einigen Diskussionen zwar, schließlich aber sogar einstimmig.

Jens-Folkard Schmidt vom Bauamt hatte zuvor dem Gremium den Sachverhalt geschildert. Auf und in der Nähe des Kirchplatzes finden immer wieder Veranstaltungen, wie beispielsweise Marktsonntage, Christkindlmarkt, Kripperlweg, Konzerte der Musikkapelle oder Theateraufführungen, statt.

Kostenpunkt
über 20000 Euro

Um eine professionelle, dauerhafte und abgesicherte Versorgung mit Strom für die Gemeinde sowie für Standbetreiber und Künstler sicherzustellen, würden sich Festplatzverteiler anbieten.

Laut einem Angebot des Elektrizitätswerk Stern können zwei Festplatzverteiler auf der Friedhofseite für rund 11830 Euro eingebaut werden. Mit einem zusätzlichen dritten Verteiler auf der Kirchenseite würden sich die Gesamtkosten auf gut 20700 Euro erhöhen.

Wolfgang Kerner plädierte dafür, erst die Ergebnisse des Arbeitskreises Marktsonntag abzuwarten, ehe sich der Rat auf eine Anzahl an Verteilern verständige. Bürgermeister Alois Loferer (CSU) äußerte sich ähnlich: „Die Anschlüsse dürfen nicht im Wege stehen.“ Er gab aber auch zu bedenken, dass es wenig Alternativen gebe. Schmidt von der Verwaltung ergänzte an der Stelle, dass es kein Datum gebe, dass aber die Firma Stern seit eineinhalb Jahren auf den Auftrag warte.

Bettina Scharold (CSU) stimmte dem zu: „Das ist ein uraltes Thema.“ Sie forderte ihre Kollegen im Gremium dazu auf, drei Verteiler zu genehmigen: „Drei und jetzt.“ Horst Zeitler (ABE) schloss sich dieser Ansicht an. Eine Entscheidung dürfe nicht noch länger hinausgezögert werden. Auf seine Frage, wer die Stromkosten bezahle, antwortete Bürgermeister Loferer, dass das Aufgabe der Gemeinde sei, die wiederum die Kosten über die Standgebühr an die Fieranten „in humanen Beiträgen“ weitergebe.

Christian Wiebel (ABE) forderte, bei der Auftragssumme noch drei Prozent Skonto auszuhandeln. Kirner beharrte darauf, dass man sich den Kirchplatz bezüglich Verteilern noch einmal miteinander anschauen sollte. Diese Anmerkung griff Bürgermeister Loferer in seinem Beschlussvorschlag auf.

Einstimmig für
die Anschlüsse

So sollen drei Festplatzverteiler auf dem Kirchplatz eingebaut werden. Den Auftrag dazu soll das E-Werk Stern gemäß beiliegendem Angebot und Lageplan erhalten. Loslegen kann es nicht sofort: Vor Beginn der Arbeiten soll noch ein Ortstermin mit allen Beteiligten wie dem Gewerbeverein, dem Pfarrgemeinderat und Vertretern des E-Werks angesetzt werden. Für diesen Beschluss stimmten schließlich alle 18 anwesenden Marktgemeinderäte.

Samstag, 11. Juli 2026
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