Bruckmühl – Der Kreisfischereiverein Bad Aibling schlägt Alarm. Im Mangfallkanal – im Bereich des Brucker Wehrs – gibt es ein extremes Forellensterben. Der Tiergesundheitsdienst wurde zur Ermittlung der Ursache eingeschaltet. Der Schaden liegt schon bei über 10000 Euro. „Es wurden Wasserproben entnommen sowie noch lebende Fische gefangen und zur Untersuchung an den Tiergesundheitsdienst geschickt“, schildert Vereinsvorsitzender Marco Borloni. Erste Auswertungen würden auf eine Gülle-Einleitung über den Feldkirchner Bach hindeuten, der am Brucker Wehr in den Kanal mündet. Besonders tragisch: Erst kürzlich wurde der Frühjahrsbesatz durchgeführt. „Wir haben bereits knapp 1000 Kilo Forellen verloren“, so Borloni. sm