Elf neue Todesfälle im Raum Rosenheim
Die Zahl der Todesopfer in Stadt und Landkreis Rosenheim, bei denen eine Covid-19-Erkrankung, diagnostiziert worden ist, ist um elf auf insgesamt 85 gestiegen. Das teilte das Rosenheimer Landratsamt gestern mit. Zudem wurden der Behörde gestern 79 neue Corona-Fälle gemeldet, womit sich die Zahl der am Erreger infizierten in Stadt und Landkreis auf insgesamt 2039 erhöht. Bei 360 Personen konnte bereits eine Genesung dokumentiert werden. 263 Covid-19-Patienten werden derzeit stationär behandelt, 45 Personen davon auf Intensivstationen. Im Kreis Traunstein sind 842 Corona-Infektionen bestätigt, 26 Menschen erlagen dort den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Im Kreis Mühldorf gibt es 424 bestätigte Corona-Fälle.
Weitere Asylbewerberunterkunft unter Quarantäne
Das Rosenheimer Gesundheitsamt hat in Abstimmung mit den zuständigen Polizeibehörden gestern Nachmittag eine weitere Asylbewerberunterkunft in Rosenheim unter Quarantäne gestellt. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Sieben der 40 Bewohner seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Einzäunung des Areals, die daraufhin veranlasst worden war, sei laut Hans Meyrl, städtischer Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz, „unumgänglich“: „Es geht darum, die Infektionsketten so schnell wie möglich zu unterbrechen.“
Kein Doppel-Jubiläum, keine Gedenkmesse
Nicht nur das Rosenheimer Sommerfestival oder das Echelon in Bad Aibling, auch viele weitere Veranstaltungen in der Region sind aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Das Wasserburger Frühlingsfest fällt ebenso aus wie die Feierlichkeiten im Rahmen des Bad Aiblinger Doppeljubiläums „175 Jahre Moorbad“ und „125 Jahre Heilbad“. Auch die traditionelle Gedenkmesse für alle vermissten und gefallenen Soldaten auf der Kampenwand findet heuer nicht statt.