Mehrere Anzeigen für randalierendes Paar

von Redaktion

Betrunkene widersetzen sich Polizei

Rosenheim – Gleich mehrere Stunden lang beschäftigten in der Nacht auf Samstag eine Rumänin und ein Deutscher die Bundespolizei am Bahnhof. Im Ergebnis kassierten sie für ihr unkooperatives Verhalten gleich mehrere Strafanzeigen.

Das Paar schrie gegen 22 Uhr am Haupteingang des Bahnhofs laut herum. Wie die Bundespolizei mitteilte, trugen sie keine Schutzmasken. Der Sicherheitsdienst der Bahn wies die Bundespolizei auf das offenkundig alkoholisierte Paar hin.

Zunächst wollten die beiden ihre Personalien nicht preisgeben. Die 42-Jährige bedachte die Beamten mit Schimpfwörtern und hob einen Arm zum „Hitlergruß“. Als sie auf einen der Bundespolizisten losgehen wollte, wurden ihr die Hände gefesselt. Auch der 53-Jährige, der seiner Begleiterin Beistand leisten wollte, musste gefesselt werden. Auf der Dienststelle widersetzte sich die aus München stammende Festgenommene weiter gewaltsam den Beamten. Der in Hessen gemeldete Mann versuchte, einen der Beamten zu treten.

Erst am folgenden Morgen konnten die beiden die Dienststelle ausgenüchtert verlassen. Die Bundespolizisten schrieben Strafanzeigen wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Außerdem informierte die Bundespolizei die Stadtverwaltung über den Verstoß gegen die coronabedingte Ausgangssperre.

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