Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Montag bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden drei Männer vorläufig festgenommen. Sie waren mit einem in Italien zugelassenen Pkw unterwegs. Dem italienischen Fahrzeugführer wird vorgeworfen, dass er seine beiden Mitfahrer einschleusen wollte. Bei der Personenkontrolle konnte der 20-Jährige am Steuer einen italienischen Ausweis vorzeigen. Seine zwei Begleiter hatten hingegen keine Papiere für die beabsichtigte Einreise nach Deutschland. Sie gaben an, 25 und 48 Jahre alt zu sein und seit Jahren in Italien zu leben, allerdings keine bestimmte Staatsangehörigkeit zu haben. Ihr Fahrer sei ein entfernter Verwandter. Bei der Durchsuchung des Wagens fanden die Bundespolizisten im mitgeführten Reisegepäck des Italieners einen Umschlag mit 21000 Euro. Angeblich gehören jedem der Pkw-Insassen 7000 Euro. Sie wollten das Geld einer Tante als Unterstützung zukommen lassen. Wo genau die Tante lebt, wusste allerdings keiner der drei. Der Fahrer wurde der Schleuserei, seine Begleiter der versuchten unerlaubten Einreise beschuldigt.