Futter für die Vögel

Bund Naturschutz in Rosenheim gibt Verbrauchern Tipps

Rosenheim – Wenn die ersten dicken Schneeflocken fallen, besinnen sich viele Menschen auf die heimische Vogelwelt. Spätestens zu dieser Zeit werden im Einzelhandel Unmengen an Vogelfutter angeboten. „Eine Winterfütterung leistet aber nur einen sehr geringen Artenschutzbeitrag. Viel wichtiger ist Wildwuchs im Garten mit dichten Hecken, Streuobst, naturnahen Stauden und Kräutern“, erklärt Ursula Fees, Geschäftsführerin der Kreisgruppe Rosenheim vom Bund Naturschutz (BN).

Während Spatzen, Meisen und Amseln am Futterhäuschen wie im Paradies leben, haben andere Vogelarten kaum etwas davon. Seltene und bedrohte Arten kommen in der Regel nicht an die Futterstelle. Verkehrt ist die Vogelfütterung trotzdem nicht. Futterstellen bieten laut BN eine gute Gelegenheit, Vögel aus der Nähe zu beobachten. Beim Bereitstellen von Vogelfutter gäbe es aber einiges zu beachten. „Wichtig ist, dass die Futterstellen im Garten sauber gehalten werden, verschmutztes Futter muss entsorgt werden. Frisches Wasser sollte das ganze Jahr angeboten werden“, erklärt Fees.

Auch die Wahl des Vogelfutters ist wichtig. Es gilt: Je vielfältiger das Angebot, desto mehr Vogelarten finden etwas Passendes. Besonders beliebt sind Sonnenblumenkerne, Hanf, Hirse, Mohn, Distelsamen, Fett-Kleie-Gemische, Haferflocken, frisches Obst, Rosinen und getrocknete Mehlwürmer. Das Futter muss aber frei von Ambrosia-Samen sein.

<p>Spatzen bedienen sich an einer Futterstelle in einem Garten. Foto Michael Bangerter</p>

Spatzen bedienen sich an einer Futterstelle in einem Garten. Foto Michael Bangerter

Freitag, 10. Juli 2026
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