KID

21 Helfer arbeiten über 5755 Stunden

von Redaktion

Rosenheim – Bei der Jahresabschlussfeier des BRK-Kriseninterventionsdienstes (KID) Kreisverband Rosenheim zog Fachdienstleiter Horst Henke Bilanz über das vergangene Jahr. 2021 wurden die Helfer zu fünf schweren Verkehrsunfällen mit Lkw beziehungsweise Traktor, mit insgesamt vier Toten, im Stadtgebiet Rosenheim und in Brannenburg hinzugezogen. „Wir haben über 235 Betroffene, Zeugen, Angehörige, Vermissende und Hinterbliebene nach 62 belastenden Ereignissen wie Tod im häuslichen Bereich, Arbeitsunfall, Brand oder Suizid betreut“, so Henke.

Zwei Einsatzkräfte der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) waren mehrere Tage in Rheinland-Pfalz im Hochwassereinsatz. Einsatzkräfte, vom einfachen Mitarbeiter über Unterstützer verschiedener Hilfsorganisationen bis zum Notarzt, wurden nach elf Ereignissen von den PSNV-Ersthelfern im Bereich Rosenheim und Miesbach betreut. Besonders schwierig war hier die Entscheidung, eine der Hilfskräfte aufgrund ihrer hohen Belastungen stationär unterzubringen. Für die Betreuungen war die Mannschaft insgesamt 658 Stunden im Einsatz. 2021 waren außerdem zwei Kräfte dauerhaft als Fachberater im Einsatzstab „Corona“ des BRK Kreisverbandes tätig. Die PSNV-Ausbilder konnten trotz der Pandemie 86 Personen aus- und weiterbilden. 21 davon leisteten über 5755 Stunden in Stadt und Landkreis Rosenheim, davon 989 Stunden für Aus- und Fortbildung, Hilfe.

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