Corona-Lage entspannt sich weiter

von Redaktion

Infektionszahlen in der Region Rosenheim rückläufig – 24 Altenheime betroffen

Rosenheim – Die Corona-Lage in der Region Rosenheim entspannt sich weiter. Zuletzt wurden binnen einer Woche 2045 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet – 200 weniger als noch in der Vorwoche. Rückläufig ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz für die Region: Der Landkreis lag am Freitag, 13. Mai, bei 648,4, die Stadt Rosenheim bei 547,3 (Vorwoche: Landkreis 708,8; Stadt 610,2).

Aus dem Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim heißt es zu aktuellen Lage: Das Infektionsgeschehen ist im Vergleich zur Vorwoche deutlich abgeschwächt, die aktuelle Welle klingt weiterhin ab. Die Behörde warnt jedoch weiter davor, dass in vielen Fällen kein PCR-Test mehr durchgeführt wird, was zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Infektionszahlen führen könne.

Zahlreiche
Todesfälle

Vergleichsweise hoch ist nach wie vor die Zahl der seitens des Gesundheitsamtes registrierten Corona-Toten: sieben an oder mit Covid-19 Verstorbene in dieser, acht in der Vorwoche.

Sechs der zuletzt Verstorbenen waren laut der Behörde über 80 Jahre alt, eine Person zwischen 60 und 80. Vier der verstorbenen Personen waren in einem Heim betreut worden.

Die Gesamtzahl der offiziell registrierten Corona-Toten in der Region seit Pandemiebeginn vor über zwei Jahren erhöht sich damit auf 854, davon 40 im Alter von unter 60 Jahren, 562 über oder gleich 80.

Nach wie vor hoch ist die Belastung in den Kliniken. In den Romed-Kliniken befanden sich Stand Freitag, 13. Mai, 50 Patienten auf der Covid-Normalstation, davon 41 bestätigte und neun Verdachtsfälle. Hinzu kommen zwei Covid-Intensivpatienten, beiden müssen invasiv beatmet werden. „Corona beschäftigt uns weiterhin, auch mit Personalausfällen“, sagte Romed-Sprecherin Elisabeth Siebeneicher im OVB-Gespräch. Hinzu kämen Patienten, die wegen einer anderen Diagnose behandlungsbedürftig sind und gleichzeitig einen positiven SARS-CoV-2-Nachweis haben.

In den Heimen in Stadt und Landkreis ist seit dem letzten Wochenbericht die Zahl der Infektionen bei Bewohnern und Mitarbeitern weiterhin erhöht. Betroffen waren in dieser Woche insgesamt 24 Alten- und Pflegeheime (Vorwoche: 28). In fünf Einrichtungen (Vorwoche: 8) ereigneten sich dabei Ausbrüche mit jeweils fünf und mehr Fällen bei Bewohnern. Corona-positiv waren diese Woche laut Gesundheitsamt insgesamt 92 Bewohner (Vorwoche: 150) und 69 Mitarbeiter (Vorwoche: 90). Sieben Heimbewohner mussten hospitalisiert werden (Vorwoche: 6). Auch Kindertagesstätten sind weiterhin von Corona-Infektionen betroffen. Zuletzt musste eine Gruppe des Integrationshorts der Stiftung Attl in Wasserburg geschlossen werden.

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