Rosenheim – Ein 33-jähriger Jaguar-Fahrer hat am frühen Donnerstagmorgen auf der B15 in Rosenheim beim Testen seines Autos einen schweren Unfall verursacht. Der Mann war am Donnerstag, 29. Januar, gegen 1.15 Uhr mit seinem schwarzen Jaguar auf der Kufsteiner Straße stadtauswärts in Richtung Raubling unterwegs.
Laut eigenen Angaben wollte er seinen Pkw testen und beschleunigte deshalb stark auf der schneeglatten Fahrbahn. In der Folge kam der Wagen nach rechts von der Straße ab, prallte zunächst gegen ein Verkehrsschild und beschädigte anschließend an mehreren Stellen die Leitplanke. Nach rund 100 Metern kam das Auto neben dem Fahrradweg auf einer Wiese zum Stehen.
Schaden liegt bei 60.000 Euro
Wie die Rosenheimer Polizei mitteilt, stellten die Beamten vor Ort eine weitere mögliche Unfallursache fest: Der Fahrer roch stark nach Alkohol. Ein Atemtest ergab demnach einen Wert von knapp unter 2 Promille. Die 25-jährige Beifahrerin klagte nach dem Unfall über Schmerzen und wurde zur weiteren Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht.
An dem Jaguar entstand laut Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden von etwa 60.000 Euro. Gegen den unverletzten 33-Jährigen leiteten die Beamten ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol und fahrlässiger Körperverletzung ein.