Neue Regeln für Tischreservierungen am Herbstfest

von Redaktion

In knapp vier Monaten beginnt in Rosenheim das Herbstfest. Nun gibt es erste Neuerungen bei den Tisch-Reservierungen. Die Flötzinger Brauerei setzt auf ein Online-Portal, während bei Auerbräu weiterhin telefonisch oder persönlich gebucht werden kann. Für Besucher gibt es einiges zu beachten.

Rosenheim – Die Vorbereitungen laufen. Und das, obwohl das Rosenheimer Herbstfest erst in vier Monaten offiziell beginnt. „Das heißt aber nicht, dass es nichts zu tun gibt“, sagt Lorenz Stiglauer, Geschäftsführer der Flötzinger Brauerei. Neben den alltäglichen Aufgaben hat er, gemeinsam mit Marisa Steegmüller überlegt, wie man alles rund ums Herbstfest noch einmal verbessern könnte. Hängen geblieben sei man beim Thema Reservierungen.

Buchungsportal
wird eingerichtet

„Bislang war es so, dass man entweder persönlich einen Tisch reservieren konnte oder telefonisch“, sagt Stiglauer. Für viele gehörte es Ende Juli zur festen Tradition, früh aufzustehen, sich vor der Flötzinger Brauerei in die Schlange zu stellen und darauf zu warten, einen der besten Tische während der Herbstfestzeit zu ergattern. Wer keine Lust aufs Anstellen hatte, nahm sich in der Regel einen Vormittag frei, um telefonisch einen Tisch zu reservieren. „Das war nur während der Geschäftszeiten möglich“, erinnert Stiglauer.

Letzteres stellte den ein oder anderen vor Herausforderungen. Oft hat es viele Versuche gebraucht, um eine nicht belegte Leitung zu erwischen. Zudem hätten die Brauerei-Mitarbeiter mit den Anrufen alle Hände voll zu tun. Das soll sich in Zukunft ändern. Denn telefonische Reservierungen sind heuer nicht mehr möglich. Stattdessen setzt die Flötzinger-Brauerei auf OnlineReservierungen. Interessierte haben jetzt die Möglichkeit, über ein Buchungsportal auszuwählen, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit sie einen Tisch reservieren wollen. „Sie sehen zudem auf einen Blick wann etwas frei ist“, sagt Stiglauer. Einen ersten Versuch habe es bereits im vergangenen Jahr gegeben. „Da war eine Online-Reservierung aber nur an einigen Tagen möglich. Die Resonanz war äußerst positiv“, so der Geschäftsführer.

Heuer kann für jeden Tag online ein Tisch reserviert werden. „Das ist einfach der Zeitgeist. Die Leute sind es heute mehr gewohnt online zu reservieren, als über das Telefon“, fügt er hinzu. Zudem sind die Leute nicht mehr an unsere Bürozeiten gebunden. „Dadurch wird der ganze Prozess noch einmal transparenter“, so Stiglauer. Daran, dass alles reibungslos klappen wird, hat Marisa Steegmüller keine Zweifel. „Wir haben sehr viel investiert, um sicher zu gehen, dass unsere Server auch bei einem hohen Ansturm nicht abstürzen“, sagt sie. Reservierungsstart bei Flötzinger ist am Montag, 27. Juli. Wer online reserviert, muss auch gleich zehn Biermarken dazu kaufen. Von Donnerstag bis Samstag sind es 20 Marken. Zum einen soll so ein gewisser Mindestumsatz gewährleistet werden, zum anderen will man dafür sorgen, dass Reservierungen auch wirklich wahrgenommen werden – um sogenannte No-Shows zu vermeiden. „Das ist eigentlich in allen großen Zelten längst Praxis und mittlerweile sogar in der Gastronomie üblich“, sagt Stiglauer. Der nicht reservierbare Bereich im Zelt bleibt von den Änderungen unberührt. Herbstfest-Besucher können heuer also sowohl persönlich als auch übers Internet einen Tisch reservieren. Ob es am Ende mit dem Wunschtisch klappt, wird sich laut dem Geschäftsführer zeigen. „Mehr Tische sind es nämlich trotz des technischen Fortschritts nicht geworden“, sagt Stiglauer. Aber immerhin auch nicht weniger. Eine gewisse Konstanz bleibe also. Auch bei Auerbräu laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Reservierungsstart ist hier am Dienstag, 14. Juli. Interessierte haben zwei Möglichkeiten: telefonisch unter 08031/7969679 oder persönlich. Für die Reservierung eines Biertisches für maximal zehn Personen, besteht eine Mindestabnahme von zehn Bierzeichen pro reserviertem Tisch. Bei den Achter-Tischen auf dem Balkon besteht eine Mindestabnahme pro Tisch von acht Biermarken und acht Wertmarken.

Zehner- und
Sechser-Tischer

Im Johann Auer gibt es die Möglichkeit, Zehner-Tische oder Sechser-Tische zu reservieren. Hier müssen pro Zehner-Tisch auch zehn Biermarken und zehn Wertmarken á 15 Euro abgenommen werden. Die gleiche Vorgehensweise herrscht auch bei der Reservierung von Sechser-Tischen. Nämlich sechs Biermarken und sechs Wertmarken á 15 Euro.

Artikel 7 von 11