So „wohnen“ die Stars in Rosenheim

von Redaktion

Exklusiver Backstage-Einblick kurz vor Start des Sommerfestivals im Mangfallpark

Rosenheim – Am Donnerstagnachmittag herrscht im Mangfallpark reges Treiben. Besonders an der 750 Quadratmeter großen Bühne wird noch fleißig gewerkelt. Schließlich muss alles passen, wenn Peter Maffay am heutigen Freitag das Sommerfestival Rosenheim eröffnet. Währenddessen ist die Lage im Backstage-Bereich verhältnismäßig entspannt. Die Kühlschränke der Garderoben werden befüllt, am Eingang wird noch einmal gewischt, der Künstlerbereich wird noch einmal gesaugt. Sonst sieht alles ziemlich „einzugsfertig“ aus.

Das ist quasi das Wohnzimmer unserer Künstler für einen Tag“, erzählt Bookerin Alexandra Birklein bei einem Rundgang durch den Bereich, den sonst nur die Stars zu sehen bekommen. Gemütliche Loungemöbel, Liegestühle und Sitzmöglichkeiten sind in dem von Sonnenschirmen überdachten „Innenhof“ zu finden. Rundherum stehen die Container, in denen sich die Garderoben befinden. Sieben an der Zahl gibt es – und keine lässt beim ersten Blick vermuten, dass es sich um einen Container handelt. Ausgestattet mit Sofa, Hockern, Kosmetiktisch und Kühlschrank. Hier dürften keine Wünsche offenbleiben.

Apropos Wünsche: Was wünscht sich eigentlich ein Superstar wie Jason Derulo in seiner Garderobe? „Man merkt einfach, er ist Amerikaner und hat ganz andere Vorstellungen, wie mit ihm umgegangen wird und was er so mag“, berichtet Birklein.

„Man merkt einfach, er ist ein Weltstar.“ Dies reiche von der Hotelbuchung bis zu den Sonderwünschen. Besonders beim Alkohol habe Derulo einige Wünsche. „Da haben wir schon einige Flaschen, die preislich in einem hohen dreistelligen Bereich liegen.“

Im Allgemeinen gingen die Sonderwünsche aber eher zurück, erklärt Festival-Chef Florian Englert. Die große Herausforderung liege vor allem bei ausländischen Produktionen. „Wir tun uns dann als Deutsche oder Mitteleuropäer teilweise schwer, Getränkewünsche zu erfüllen, weil es diese Getränke bei uns manchmal gar nicht gibt.“ So sei einmal der Wunsch nach Gatorade aufgekommen. Das Getränk gebe es in den USA zwar an jeder Ecke – in Deutschland aber so gut wie gar nicht.

Dieses Jahr seien die Künstler aber insgesamt recht unkompliziert. „Oder wir sind im Standard schon so gewachsen, dass es uns nicht mehr stresst“, sagt Englert.

„Was 2019 vielleicht noch ein außergewöhnlicher Wunsch war, ist jetzt schon Standard bei uns“, ergänzt Birklein. Und auch bei der Bühnengestaltung gab es wieder Sonderwünsche. So wird es beim Konzert von Sarah Connor wieder einen Steg durch das Publikum geben.

Und auch sogenannte „B-Stages“, also Bühnen beispielsweise inmitten des Publikums, sind geplant. Grundsätzlich sei das Team in diesem Jahr schon früh sehr weit mit den Vorbereitungen. „Wir haben viel früher angefangen“, erklärt Birklein. „Letztes Jahr war um diese Zeit noch Chaos.“

Grundsätzlich seien die Vorbereitungen auch ohne große Probleme gelaufen – und auch das Wetterglück scheint in diesem Jahr bisher mit den Sommerfestival-Fans zu sein. „Gutes Wetter ist gut für die Stimmung und bringt auch noch mehr Festival-Flair hier rein“, sagt Birklein mit einem Lächeln.

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