Vorhang auf für Boliden und Bikes

von Redaktion

Interview Initiator Franz Stettner über Kolbermoorer „Moor meets America“

Kolbermoor – Zum siebten Mal findet morgen und am Sonntag, 25. Juni, das große US-Car- und Biker-Treffen „Moor meets America“ auf dem Gelände an der Stettnerstraße statt. Im vergangenen Jahr wurde es von Fans überrollt. Zum Rahmenprogramm zählen heuer neben amerikanischen Sportarten wie Bodybuilding, American Football und Eishockey auch Tanz und Musikauftritte. Das Treffen beginnt am Samstag um 14 Uhr und endet gegen Mitternacht. Ab 18 Uhr wird erstmalig ein DJ für Unterhaltung sorgen. Am Sonntag startet das Treffen ab 10 Uhr mit einem Weißwurst-Frühstück. Ende ist um 18 Uhr.

Wie der Charakter des Treffens erhalten bleiben soll, welche Neuheiten es gibt und welches Fahrzeug sein heimlicher Favorit ist, verrät Initiator Franz Stettner.

Herr Stettner, 10000 Besucher an zwei Tagen kamen 2022 zu „Moor meets America“. Reicht der Platz heuer noch aus oder mussten Sie logistisch aufstocken?

Nein, im Gegenteil, wir haben dieses Jahr weniger Platz, denn wir mussten betriebsbedingt die Besucherparkplätze am Firmengelände reduzieren. Daher können maximal 3000 Gäste pro Tag auf das Gelände. Mehr geht nicht. Letztes Jahr erfreuten wir uns an rund 10000 Gästen, auf beide Veranstaltungstage verteilt, im Durchlauf. Hier hatten wir einiges zu tun. Sicherlich lag ein Grund darin, dass im Juni 2022 die damaligen Corona-Beschränkungen schon aufgehoben waren und wir im Umkreis auch nur wenige Wochenend-Veranstaltungen hatten. Die Bürgerinnen und Bürger freuten sich damals, dass endlich wieder was geboten war, und somit hatten wir viele Besucher, welche nicht aus der Szene waren.

Heißt das, Sie rechnen von Haus aus mit
weniger Besuchern
dieses Jahr?

Ja, aus den genannten Gründen, unter anderem, weil wir eben heuer auch viel mehr „Gegenveranstaltungen“ im Umkreis haben. Aber wir haben in diesem Jahr auch auf eine große Bewerbung der Veranstaltung verzichtet. Das Event hat sicher großes Potenzial, jedoch ist die Besonderheit von „Moor meets America“, dass dieses Event eben an der Weinkellerei und Brennerei in Kolbermoor stattfindet. Dieser Charme muss erhalten bleiben. Aber natürlich haben wir unser Betriebsgelände, so gut es ging, „freigeschaufelt“, damit auch die maximale Zahl an Parkplätzen erreicht werden kann.

Wie viele US-Car- und
Bike-Fahrer werden die Besucher an den beiden Tagen zu sehen bekommen?

Wir werden zwischen 400 und 600 Fahrzeuge haben.

Welche bekannten und Newcomer-Highlights sind darunter und was ist das Besondere daran?

Viele unserer langjährigen Händler sind wieder da, aber was uns ausmacht, ist, dass es jedes Jahr ein wenig anders wird. Wir haben unter anderem erstmalig Steckerlfisch im Angebot auf der Genussmeile, und in der Händlermeile sind amerikanische E-Bikes, die als Chopper umgebaut wurden. Im Bereich Entertainment haben wir „Michael Jackson“ mit einer Show „aufleben“ lassen. Neu ist auch eine riesige Hüpfburg, damit auch die jüngeren Gäste nicht zu kurz kommen. Weitere Acts möchten wir an dieser Stelle noch nicht bekannt geben, damit es noch spannend bleibt. Aber so viel ist zu sagen, dass das Programm an beiden Tagen unterschiedlich ist.

Und welches ist Ihr
ganz persönliches Highlight unter all den tollen Fahrzeugen? Ist eines darunter, auf das Sie ganz besonders gespannt sind?

Für mich ist der Ford Model T aus dem Jahre 1908 das spektakulärste Auto. Es hat noch Holzspeichen. Aber eigentlich erfreue ich mich am meisten an der Vielzahl der verschiedenen Automobile der letzten Jahrzehnte.

Interview: Eva Lagler

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