Molkerei Bauer investiert in vegan

von Redaktion

Gebäudeweihe mit Ministerin Kaniber

Wasserburg – Die Privatmolkerei Bauer hat ein neues Produktionsgebäude eingeweiht und reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach pflanzlichen Produkten, bleibt zugleich aber ein starker Akteur in der klassischen Milchverarbeitung. Die Einweihungsfeier fand am gestrigen Donnerstag statt, wie das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) in einer Pressemitteilung bekannt gibt.

Bei der Feier würdigte Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber das Unternehmen als Beispiel für den starken bayerischen Mittelstand. Die bayerische Milchwirtschaft sei mit 52 Molkereien stark mittelständisch geprägt, heißt es in der Mitteilung. „Die Privatmolkerei Bauer wartet nicht ab, sondern packt an: Die Investition steht für unternehmerische Zuversicht, Innovationskraft und Verantwortung gegenüber den Beschäftigten und der Region“, sagte Kaniber.

Kraftzentren des Freistaates

Die Ministerin betonte zudem die Bedeutung solcher Investitionen für den ländlichen Raum: „Zukunft entsteht dort, wo Forschung, Entwicklung und Praxis zusammenkommen; dort, wo Ideen nicht nur gedacht, sondern umgesetzt werden. Gerade im ländlichen Raum entscheiden solche Investitionen darüber, ob Arbeitsplätze erhalten bleiben, junge Menschen eine Perspektive in ihrer Heimat finden und regionale Wirtschaftskreisläufe funktionieren.“ Ländliche Räume seien keine Räume zweiter Klasse, sondern Kraftzentren des Freistaates, so Kaniber weiter. „Wer im ländlichen Raum investiert, stärkt nicht nur einen einzelnen Betrieb. Er stärkt die ganze Region. Diese Investition gibt auch unseren landwirtschaftlichen Familienbetrieben verlässliche Perspektiven.“

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