Rosenheim – Die Romed-Kliniken haben kürzlich eine neue Kooperation vorgestellt: Als Netzwerkpartner führen sie das digitale Präventionsangebot Sundi ein, das Menschen dabei unterstützen soll, gesund zu bleiben. Das Angebot verbindet wissenschaftlich geprüfte Gesundheitsinformationen mit einem KI-gestützten, virtuellen Gesundheitsassistenten. Initiiert wurde Sundi vom Bosch Health Campus der Robert Bosch Stiftung und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, entwickelt gemeinsam mit Wissenschaftlern des Karolinska Institutet in Stockholm. Der Bosch Health Campus finanziert das Projekt.
Neben den beiden Initiatoren gehören die Romed- Kliniken derzeit zu den Einzigen bundesweit, die das wissenschaftlich basierte Präventionsangebot einsetzen. Führende Experten der Partnerinstitutionen überprüfen und aktualisieren die Inhalte regelmäßig auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Im Mittelpunkt des Angebots stehen Themen wie gesunder Schlaf, ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie der Umgang mit Stress. Statt komplizierter Fachbegriffe vermittelt Sundi leicht verständliches Wissen, praktische Übungen und alltagstaugliche Tipps. Nutzer können sich Ziele setzen und daran erinnern lassen. Der KI-gestützte Gesundheitsassistent beantwortet Fragen in 80 Sprachen, speichert Chatverläufe jedoch nur anonymisiert. Bei Fragen zu medizinischen Ratschlägen oder Diagnosen verweist das Angebot auf ärztliches Fachpersonal.
Projektleiter Simon Kitzeder betont: „Digitale Angebote schaffen nur dann einen Mehrwert, wenn Menschen ihnen vertrauen können. Deshalb haben wir uns bewusst für ein Angebot entschieden, dessen Inhalte wissenschaftlich geprüft werden und dessen KI-Assistent auch bei Fragen zu Medikamenten verantwortungsvoll reagiert.“