Rallye elektrisch
Gleich ein Spitzenplatz bei der Dakar?
Köln – Er siegte sechsmal auf dem Motorrad und achtmal auf vier Rädern, nun wagt Rekordler Stephane Peterhansel bei der Rallye Dakar eine neue Herausforderung. Bei der 44. Ausgabe der Wüstenrallye in Saudi-Arabien (1. bis 14. Januar) sitzt der Franzose erstmals in einem Elektroauto. Peterhansel steuert einen Audi RS Q e-tron, der auf einen Elektroantrieb in Kombination mit einem effizienten Energiewandler setzt.
„Ich bin sehr motiviert, es ist eine neue Erfahrung“, sagte Peterhansel, „Wir wissen nicht genau, wo wir stehen, sind vor der Dakar keine Rennen gefahren. Aber wir haben sehr viel getestet.“
Die Erwartungen an den Titelverteidiger sind gewohnt groß, Peterhansel selbst äußerte aber zurückhaltende Ziele. „Wenn wir in den Top 5 landen, ist das im ersten Jahr ein gutes Ergebnis. Im nächsten Jahr sollten wir dann um den Sieg fahren“, sagte der 56-Jährige.
Der Wechsel von einem Auto mit einem normalen Antrieb zu einem Wagen mit Elektroantrieb sei einfach. „Es gibt nur einen Gang, man kann sich voll auf das Lenken und die Strecke konzentrieren. Außerdem steht die Power des Antriebs immer gleichermaßen zur Verfügung, egal, ob bei niedrigen oder hohen Geschwindigkeiten“, sagte Peterhansel. Die Geräuschkulisse sei aber eine andere, „daran musste ich mich gewöhnen“.
Die Dakar führt über mehr als 8000 Kilometer durch die Dünen Saudi-Arabiens. Auch Carlos Sainz (Spanien) sowie Mattias Ekström (Schweden). starten mit E-Antrieb. sid