„Bleibt zu Hause“: Bellinghams Blaumach-Befehl!

von Redaktion

Schule? Fußball! So sieht es Bellingham. © Estrella/AFP

Miami – Im Hitze-Tempel Aztekenstadion war Jude Bellingham vollkommen fertig. Komplett verschwitzt und mit den Kräften am Ende sah Englands Fußball-Held nach dem denkwürdigen 3:2 gegen Co-Gastgeber Mexiko aus wie einer, von dem bei dieser WM körperlich nichts mehr zu erwarten ist. Doch die Wahrheit ist: England und Thomas Tuchel werden bis zur ultimativen Krönung drei weitere Weltklasse-Spiele des 23-Jährigen brauchen.

Bellingham ist zum wichtigsten Spieler Tuchels avanciert. Und sorgte mit seinem Doppelpack binnen 98 Sekunden dafür, dass das legendäre Stadion von Mexiko-Stadt innerhalb kürzester Zeit zum Schweigen gebracht wurde. „Kinder, bleibt zu Hause von der Schule, Eltern, geht nicht zur Arbeit“, rief Bellingham den Landsleuten in der Heimat zu, wo tief in der Nacht Millionen vor den Fernsehern mitgefiebert hatten.

Schon werden Parallelen gezogen zur WM 1966, dem bisher einzigen Triumph der Three Lions. Doch um den Goldcup ein zweites Mal in die Luft recken zu dürfen, muss am Samstag (23 Uhr/MESZ) in Miami auch Norwegen um Superstürmer Erling Haaland bezwungen werden – ohne Innenverteidiger Jarell Quansah, der nach seiner Roten Karte gegen Mexiko für zwei Spiele gesperrt wurde.

Doch Bellingham, Harry Kane & Co. haben den Glauben, den brutalen Weg über Norwegen, ein mögliches Halbfinale gegen Weltmeister Argentinien sowie das Endspiel gegen etwa Frankreich oder Spanien bis zum letzten Schritt zu meistern.

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