ein Duft von gebrannten Mandeln und Magenbrot liegt zwischen dem Aschauer Kirchenberg und der Schulstraße in der Luft, innig vermengt mit dem Geruch von Schweinswürstln mit Sauerkraut, von Curry und scharfen Gewürzen, von Lederwaren und Fischsemmeln und das i-Tüpferl auf dieses Geruchspotpourri setzt der Duft aus dem Festzelt an der Schützenstraße. Bananen und Ananas gibt es beim Marktschreier am Eck, verschiedene Grünpflanzen vom Gärtnerwagen herunter.
Neueste Maschinen
und Autos
Auf der großen Wiese gegenüber vom Festzelt ist die große Auto- und Landmaschinenausstellung aufgebaut. PS-starke Traktoren stellen sich vor und warten auf ihre neuen Besitzer. Dazu kommen die neuen Maschinen, die die Arbeit auf Feldern und Wiesen erleichtern können.
Die Kinder kaufen sich für ihre Marktzehnerl etwas zum Schlecken, etwa Türkischen Honig, Liebesperlen, Magenbrot oder gebrannte Mandeln, einen echten silbernen Schmuck, Ketten, Broschen und Ringe oder ein Spielzeug, das es so nur auf dem Markt gibt.
Stets sind an den vielen Spielzeugstandln die neuesten landwirtschaftlichen Maschinen im aktuellen Angebot, was heute der letzte Schrei auf den bäuerlichen Agrarmessen ist, kommt bereits morgen als Miniatur in Plastik oder Spritzguss in die Spielzeugläden und auf die Marktstandl.
Es ist kein Wunder, dass es mit einer so langen Tradition von 462 Jahren keiner besonderen Werbung für diesen Markt bedarf, er ist einfach weit rundum in der ganzen Region bekannt: „Aschau is a Schau“.
Trotz seiner 462 Jahre „auf dem Buckel“ hat sich der Aschauer Markt durch die Jahrhunderte stets den Bedürfnissen seiner Kunden angepasst, er hat sein Aussehen verändert, aber dabei stets seinen Charakter gewahrt.reh