Naturgenuss auch im Herbst

von Redaktion

Outdoorfreunde sollten stets an Zeckenvorsorge denken – Körper nach Aufenthalt im Freien gründlich untersuchen

Der Herbst mit seinem bunten Laub und meist angenehmen Temperaturen lockt viele Naturfreunde für Spaziergänge, Wandertouren oder Angelausflüge nach draußen. Und vor allem Pilzfans sind jetzt auf der Jagd.

Je nach Witterung gelten Spätsommer und Herbstanfang als Hauptsaison fürs Pilzesammeln. Doch dort, wo Pilze stehen, lauern immer auch Zecken. Daher sollten Pilzsammler bei der Wahl der Pilze und beim Durchstreifen der Natur vorsichtig sein.

Denn Zecken sind auch im Herbst noch aktiv, solange es an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen sieben Grad Celsius warm oder wärmer ist. In Deutschland reicht die Zeckensaison in der Regel von Februar bis Oktober. Je nach Temperatur kann sich die Saison aber verschieben. An sich sind die kleinen Tiere harmlos, doch Zecken können gefährliche Krankheitserreger übertragen. Viele Informationen zum Thema Zecken gibt es beispielsweise unter www.zecken.de.

Dazu gehört auch das Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Virus. FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. Nach grippeähnlichen Symptomen kann es bei den Betroffenen zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. FSME ist nicht ursächlich behandelbar. Nur die Symptome können mit Medikamenten gelindert werden. Daher ist es wichtig, Zeckenstichen vorzubeugen. Mit geeigneter Kleidung und insektenabweisenden Sprays können Zecken auf Abstand gehalten werden. Ebenso ist es empfehlenswert, den Körper nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich nach Zecken abzusuchen. Zusätzlich kann eine Impfung vorbeugen, nach einem Zeckenstich an FSME zu erkranken.djd

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