Die besten Tipps für die Immunabwehr

von Redaktion

In diesem Jahr geht es früh los: Die ersten Infektionskrankheiten kündigen sich an. Ruck zuck hat man sich einen kratzigen Hals oder eine laufende Nase eingefangen. Mit bewährten Hausmitteln kann man vorbeugen – oder eine leichte Erkältung selbst behandeln.

Gerade in Herbst und Winter können niedrige Temperaturen, Wind und Regen das Immunsystem schwächen. Zusätzlich trocknet die Heizungsluft die Schleimhäute aus, die eine wichtige Barrierefunktion gegen die Eindringlinge besitzen. Jeden Tag kann man aber etwas dafür tun, um die Abwehrkräfte zu steigern.

Entgiften mit Ölkauen

Das Kauen oder Spülen mit Sonnenblumenöl entstammt der ukrainischen Volksmedizin. Hierdurch wird die Mundhöhle entgiftet und von schädlichen Keimen befreit. Das Öl ist in der Lage, die fettlöslichen Erreger und ihre Stoffwechselprodukte zu binden. Durch das Durch-die-Zähne-Ziehen werden auch Zähne, Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen mechanisch gespült. Da sich das Öl im Mund mit der Zeit in ein Wasser-Fett-Gemisch verwandelt, können auch wasserlösliche Erreger und andere Gifte gebunden und entsorgt werden.

So geht’s: Einen Tee- bis Esslöffel Sonnenblumenöl im Mund für etwa fünf bis zehn Minuten durch die Zähne ziehen. Das Öl wird mit der Zeit weißlich und dünnflüssig. Nach dem Ausspucken muss die Mundhöhle gründlich mehrmals mit Wasser nachgespült werden. Es empfiehlt sich, die Zähne anschließend zu putzen.

Vitaminreicher Alleskönner: Sanddorn

Sanddorn-Beeren sind wahre Vitaminbomben und enthalten bis zu zehnmal so viel Vitamin C (Ascorbinsäure) wie Zitronen. Sanddornsaft stärkt auf ganz natürliche Weise die Abwehrkräfte gegen Infekte. Wenn eine Erkältung im Anmarsch ist, nimmt man dreimal täglich zwei Esslöffel Sanddornsaft auf ein Glas Wasser. Zudem ist Vitamin C auch ein wichtiger Schutz gegen die so genannten freien Radikale, das sind chemisch aggressive Stoffe, die die Zellen schädigen können. Darüber hinaus enthält Sanddorn Vitamin E, Betacarotin sowie wichtige Vitamine der B-Gruppe, die gegen Stress und Erschöpfung helfen.

Warmes Fußbad zum Entspannen

Um abends abzuschalten, ist das warme Fußbad als tägliche Routine bestens geeignet. Außerdem verschaffen mollig warme Füße die notwendige Bettschwere und helfen beim Einschlafen. Studien haben mehrfach belegt, dass bei gesundem und ausreichendem Schlaf natürliche Abwehrzellen in größerer Zahl gebildet werden. Bakterien und Viren können besser bekämpft werden. Warme Fußbäder sind nicht nur sehr wohltuend, sie können auch eine Erkältung abwehren: Das Immunsystem wird in seiner Arbeit unterstützt und die Durchblutung angeregt. Wer nach einem nass-kalten Herbsttag so richtig durchgefroren ist und Angst hat, sich eine Erkältung einzufangen, sollte auf dieses Hausmittel zurückgreifen. Das Wasser sollte dabei körperwarm sein, die Badedauer beträgt zehn bis 15 Minuten.

Ein Glas kaltes Wasser

Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung wie Frösteln, Niesen oder Halskratzen sollte man abends vor dem Schlafengehen ein großes Glas kaltes Wasser trinken. Durch den kalten Wasserreiz wird ein Nerv stimuliert, der den Magen umspannt und zum vegetativen Nervensystem gehört. Dies führt zu einer Gefäßerweiterung und erzeugt Wärme, die dem Abwehrsystem zugute kommt.

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