Feierliche Aufnahme

von Redaktion

Kreuth ist jetzt offiziell ein Bergsteigerdorf

Die Bergsteigerdörfer in Bayern erhalten starken Zuwachs: Kreuth südlich des Tegernsees ist seit Freitag, 13. Juli, der vierte bayerische Ort im internationalen Netzwerk der Bergsteigerdörfer. Zusammen mit den Ortsteilen Pförn, Enterbach, Schärfen, Scharling, Leiten, Point, Brunnbichl, Riedlern, Enterfels, Grüneck, Wildbad Kreuth, Bayerwald, Glashütte und Stuben ist der Hauptort Kreuth mit dem entsprechenden Siegel ausgezeichnet worden. Zuvor hatte der Deutsche Alpenverein die Ortschaft einer eingehenden Prüfung im Hinblick auf die internationalen Kriterien unterzogen.

„Kreuth ist ein vorbildliches Bergsteigerdorf“, sagte DAV-Vizepräsident Rudi Erlacher bei der offiziellen Feier. „Nicht zuletzt auch, weil die Gemeinde mit viel Motivation und Begeisterung an der nachhaltigen Tourismusentwicklung arbeitet.“

Die Initiative der Bergsteigerdörfer hat der Österreichische Alpenverein 2005 ins Leben gerufen. Damals wurden 20 Orte in Österreich ausgezeichnet, die sanfte Tourismusformen fördern, Kultur und Brauchtum erhalten und die Attraktivität von wirtschaftlich benachteiligten Alpenregionen stärken wollen. Bergsteigerdörfer setzen ein Zeichen in der Tourismusentwicklung im Alpenraum: Dort hat die Natur Vorrang, Schutzgebiete werden erhalten und gepflegt, seilbahntechnische Erschließungen sind kein Thema, sanfter Tourismus ist in der Gemeindepolitik kein Fremdwort, Kultur und Brauchtum werden gelebt. Im Schulterschluss mit den Gemeinden setzen sich die alpinen Vereine in den Bergsteigerdörfern für eine nachhaltige und umweltschonende Tourismusentwicklung im Alpenraum ein. Alle Informationen dazu gibt es unter www.alpenverein.de/berg-steigerdoerfer.

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