Spaß statt schlechtem Gewissen

von Redaktion

Entweder der Umwelt schaden, oder das Leben genießen? Man muss sich nicht zwischen diesen beiden Extremen entscheiden. Es gilt, die goldene Mitte zu finden. Es gibt viele Wege, den Umweltschutz in den Alltag zu integrieren.

Klimawandel, Plastikflut, Artensterben, Hungersnöte, versinkende Inseln, Dürren, Wirbelstürme, Müllberge, einstürzende Fabrikgebäude in Bangladesch, mutwillig gelegte Brände im Amazonasgebiet und leergefischte Meere: Die Zukunft sieht nicht rosig aus. Angesichts dieser Horror-Szenarien kann einem manchmal himmelangst werden. Das bestätigt auch eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center im Jahr 2018, die mehr als 27000 Menschen in über 26 Ländern befragte.

Deutsche sind pessimistisch

Das Ergebnis: 67 Prozent der Teilnehmer sehen den Klimawandel als die größte Bedrohung. Das ist ein Anstieg um elf Prozent im Vergleich zu 2013. Die Deutschen sind sogar noch pessimistischer als der weltweite Durchschnitt: 71 Prozent fürchten sich vor dem Klimawandel.

Das Schlimmste an der ganzen Sache: Der Mensch hat sich selbst in diese Sackgasse manövriert. Ob Flug-Scham oder Schnitzel-Reue – das schlechte Gewissen meldet sich schnell. Doch ist die Situation wirklich so ausweglos? Können wir die Welt und damit uns selbst nur dann retten, wenn wir unseren Lebensstil radikal verändern? Entweder Weltzerstörung oder Totalverzicht?

Leben genießen und Welt retten

Die Antwort lautet eindeutig nein, denn es gibt unzählige Wege, den Umweltschutz im Alltag zu integrieren, das Leben etwas anders, aber dafür in vollen Zügen zu genießen – und ganz nebenbei die Welt zu retten. Das macht sogar Spaß und regt obendrein Kreativität und Gemeinschaftssinn an!

Gefühlte Angst

Damit sind sie pessimistischer als der weltweite Durchschnitt: 67 Prozent der Menschen in 26 Ländern sehen den Klimawandel als die größte Bedrohung.

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