Hitze-Stress für die Batterie
Die Statistik der Gelben Engel des ADAC hat ganzjährig eine Nummer eins bei den Pannenursachen: Die Starterbatterie macht sowohl im Winter als auch im Sommer oft Kummer und verweigert den Dienst. Auf ihr Konto gingen im vergangenen Jahr über 45 Prozent aller Pannen, meldet der Automobilclub. Wenn bei Frost nichts passiert, wenn man den Zündschlüssel dreht, hat das oft seine Ursache im vergangenen Sommer. Darauf weist der Hersteller Varta hin. Hohe Temperaturen beschleunigen chemische Reaktionen in der Batterie und sorgen für eine frühzeitige Alterung. Da Motoren aufgrund des im Sommer dünnflüssigeren Öls leichter anspringen, bemerkt man den Kapazitätsverlust selten.
Experten empfehlen daher, regelmäßig die Spannung mit einem sogenannten Multimeter zu messen, falls diese nicht im Cockpit angezeigt wird. Im Ruhezustand sollte sie zwischen 12,4 und 12,7 Volt betragen. Eine Möglichkeit, die Batterie langsamer altern zu lassen, besteht in der Verwendung eines Frischhaltegeräts, das relativ sanft für dauerhaft gleichbleibende Spannung sorgt.
Die Ratschläge zur Batteriepflege gelten übrigens auch für Elektroautos. Auch sie haben eine 12-Volt-Batterie an Bord, die das Bordnetz mit Strom versorgt.