Auf ein Konto bei dieser Institution würden vermutlich alle Autofahrer gerne verzichten: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist unter anderem auch für die sogenannte Verkehrssünderkartei zuständig. Doch die vor 75 Jahren gegründete Behörde mit Sitz in Flensburg ist für viele weitere Bereiche zuständig.
Denn das KBA ist weit mehr als eine Sammelstelle für Verkehrsverstöße, in dessen Fahreignungsregister zum Jahresbeginn 2026 übrigens 10.166.608 Fahrzeugführer registriert waren.
Hier werden zum Beispiel auch Statistiken geführt, in denen die neu zugelassenen Autos, Motorräder, Lkw, Busse und Anhänger aufgeführt werden. Diese Zahlen werden monatlich veröffentlicht.
Eine sehr wichtige Aufgabe erfüllt das KBA, wenn es um Rückrufe geht und Fahrzeuge zur Überprüfung eine Werkstatt aufsuchen müssen. Als Online-Service bietet das Amt eine Rückruf-Datenbank an, in der man prüfen kann, ob das eigene Fahrzeug betroffen ist.
Seit 2017 hat das KBA die Abteilung Marktüberwachung mit der Aufgabe, eigene Untersuchungen an Fahrzeugen wie beispielsweise Abgasmessungen zu machen. VP