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Wildwechsel im Herbst

Nicht nur im Frühjahr, sondern auch im Herbst besteht vermehrt Gefahr von Wildunfällen. Denn die Dämmerungszeit, in der die Tiere besonders aktiv sind, fällt nun mehr und mehr mit den Zeiten des Berufsverkehrs zusammen. Rund um Wälder, Wiesen und noch nicht abgeerntete Felder ist nun mit erhöhtem Wildwechsel zu rechnen, warnt der Auto Club Europa (ACE).

Nicht ohne Grund stehen die Verkehrszeichen, die vor Wildwechsel warnen, an Stellen, wo besonders häufig mit querenden Tieren zu rechnen ist. Hier sollte die Geschwindigkeit angepasst werden. Weitere Indizien für möglichen Wildwechsel sind Hochsitze in Fahrbahnnähe sowie blau reflektierende Wildwarnreflektoren oder im Wind baumelnde CD-Scheiben.

Werden Felder noch abgeerntet, kann dies zur Folge haben, dass Wildtiere aufgeschreckt werden und in Panik über die Straße rennen. Auch hier gilt: Geschwindigkeit reduzieren, Bremsbereitschaft erhöhen.

Sollte es bei einer Nachtfahrt dann doch zu einer Begegnung mit einem oder mehreren Tieren auf der Fahrbahn kommen, rät der ACE dringend dazu, das Fernlicht auszuschalten und zu hupen. Dies kann möglicherweise das Tier vertreiben. Ist der Abstand dann doch zu gering, sollte man nicht versuchen auszuweichen, sondern möglichst eine Vollbremsung machen. VP

Freitag, 2. Oktober 2026
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