Airbnb legt Zahlen vor

von Redaktion

11 000 Wohnungen in München angeboten

München – Airbnb geht angesichts der Debatten um Wohnungsnot in die Offensive und hat erstmals Zahlen zu seinem Vermietungsgeschäft in deutschen Großstädten vorgelegt. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie im Auftrag der US-Onlineplattform zeigt sich, dass Kurzzeitvermietungen über Airbnb keinen negativen Einfluss auf den Wohnungsmarkt haben.

„Homesharing schadet dem Wohnungsmarkt nicht, sondern steigert die Effizienz der Wohnraumnutzung“, erklärte Annamaria Deiters-Schwedt vom Forschungs- und Beratungsunternehmen Empirica, das die Analyse im Auftrag von Airbnb erstellte und dafür auch die Faktoren für steigende Mieten in Städten untersuchte.

Laut der Studie wurden 2018 in Berlin insgesamt 26 500 Unterkünfte auf Airbnb angeboten, in München rund 11 000, in Hamburg etwa 9400 und in Dortmund rund 550. Das bedeute aber nicht, dass sie ganzjährig verfügbar seien, da Anbieter den Kalender ihrer Unterkunft individuell verwalten und sie entsprechend freischalten oder nicht, heißt es. „Der geringste Anteil der Unterkünfte für die Kurzzeitvermietung“ entziehe dem Wohnungsmarkt tatsächlich Wohnraum. Schätzungen zufolge variiere die Größenordnung hierbei zwischen 60 Wohnungen in Dortmund und 2600 in Berlin.

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