Neuer Rekord trotz Flugscham

von Redaktion

Rund 124,4 Millionen Passagiere starten in Deutschland

Berlin – Ungeachtet der Debatten über Emissionen und Flugscham sind von deutschen Flughäfen im vergangenen Jahr so viele Passagiere abgehoben wie nie zuvor. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, traten 2019 rund 124,4 Millionen Menschen eine Flugreise an. Bisher lag der Rekord bei 122,6 Millionen Fluggästen im Jahr 2018. Allerdings schwächte sich das Wachstum der Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahr ab.

Insgesamt stieg die Zahl der abfliegenden Passagiere nunmehr das zehnte Jahr in Folge. 2009 waren noch 90,8 Millionen Fluggäste von einem deutschen Hauptverkehrsflughafen gestartet – plus 37 Prozent im Zehnjahresvergleich. Getrieben wird das Wachstum vor allem vom Auslandsverkehr. Im Vergleich zum Jahr 2009 nahmen die Fluggastzahlen auf diesen Flugverbindungen dem Bundesamt zufolge um 50,8 Prozent zu. Inlandsflüge werden dagegen seltener genutzt als noch vor zehn Jahren (minus 2,1 Prozent). Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln machte dafür vor allem den Anstieg der Bahnreisen und die Preiserhöhungen im Inland unter anderem bei Eurowings verantwortlich.  afp

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