Zufriedene Gesichter in Lappach

von Redaktion

Die Feuerwehr Lappach feierte ihr 150-jähriges Bestehen mit einem großen Festsonntag in St. Wolfgang. Zahlreiche Vereine und Besucher kamen zusammen, um den Zusammenhalt und das Engagement der ehrenamtlichen Helfer zu würdigen.

St. Wolfgang – Viele zufriedene Gesichter und eine ausgelassene Stimmung prägten den Festsonntag zur 150-Jahr-Feier der Feuerwehr Lappach in der Gemeinde St. Wolfgang. Angesichts der vielen Helfer, Besucher und des gelungenen Festes gab Vorstand Leonhard Schwimmer unter Beifall freimütig zu: „Das berührt einen.“

Festgottesdienst
unter freiem Himmel

Zuerst setzte sich ein Kirchenzug mit dem St. Wolfganger Musikverein und der Blaskapelle Isen und nahezu 50 Vereinen die Hauptstraße entlang in Richtung Festaltar in Bewegung. Dort auf einer großen Wiese sind alle von Gemeindereferentin Sandra Pongratz und Pfarrer Georg Neumaier zum Gottesdienst mit der musikalischen Begleitung des Chors „Just Voices“ begrüßt worden.

Die Gemeindereferentin lobte die Feuerwehr für das, was sie „auf die Füße gestellt“ habe. Das ergänzte der Pfarrer mit dem Hinweis, dass „viele junge Leute“ beteiligt seien, „das ist gelebte Kultur“.

Er verband eine Fabel mit einer Allianz durch eine Maus mit einem Löwen und der Feuerwehr dahingehend, dass jeder einmal unverhofft auf fremde Hilfe angewiesen sein könne. Genau dann trete oftmals die Feuerwehr in Aktion. Diese Einrichtung sei vor 150 Jahren „von weitsichtigen Menschen“ gegründet worden.

Dieses Jubiläum sei nun eine gute Gelegenheit, den Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ zu erneuern. Für dieses Engagement fand der Geistliche lobende Worte: Die Feuerwehr sei zuverlässig, voller Begeisterung, Treue und ein Hoffnungsträger für die Menschen. Die Einsatzkräfte „helfen ohne Ansehen der Person“ und „gehen dahin, wo es wehtut“. All das sei „angewandtes Christentum“.

Die Fürbitten befassten sich mit einem „großen weiten Herz, das für jeden, der in Not ist, Hilfe bereit hält.“ Im Anschluss segnete der Pfarrer zwei Erinnerungsbänder für die Vereinsfahne. Eines der Festmutter Julia Schwimmer und das andere der beiden Kommandanten Gerhard Mayer und Franz Ostermaier. Vorstand Leonhard Schwimmer stellte zufrieden fest, dass eine eigens angefertigte Kerze für das Fest die Wünsche erfüllt habe. „Das ganze Dorf“ habe dazu beigetragen.

Gemeinsamer Ausklang
im Festzelt

Bürgermeister Ullrich Gaigl lobte den Zusammenhalt und die Kameradschaft: „Ich bin stolz, dass ich Bürgermeister sein darf.“ Landtagsabgeordneter Andreas Lenz sah beim Fest „die Liebe zum Detail“ und erwähnte „die Aufbruchsstimmung“ vor 150 Jahren.

Kreisbrandrat Florian Pleiner hob die Bereitschaft zu helfen hervor, ohne zu schauen, was man dafür bekomme. Er wünschte, dass diese Eigenschaften erhalten bleiben. Anschließend ging es im Zug durch den Ort wieder zurück ins Festzelt. Dort erwartete alle Musik, Essen und Trinken, eine Losbude, eine Hüpfburg, Zuckerwatte und gebrannte Mandeln.

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