Der britische Thronfolger Prinz Charles (69) will sich als König nicht in die Politik einmischen. Das sagte Charles bei einem BBC-Interview anlässlich seines 70. Geburtstags am 14. November. Charles hatte sich in der Vergangenheit immer wieder für Umweltthemen eingesetzt und seine Meinung in Sachen Architektur zum Besten gegeben. Auf die Frage, ob er sich nach seiner Krönung weiter öffentlich für bestimmte Zwecke einsetzen werde, sagte er: „So dumm bin ich nicht.“ Monarch zu sein, sei etwas völlig anderes als Thronfolger. Viele Briten dürften über die Ankündigung des „ewigen Thronfolgers“ erleichtert sein. In den Medien wurde viel darüber spekuliert, die Monarchie könne ernsthaften Schaden nehmen, wenn ein politisch engagierter Charles seine Mutter, Königin Elizabeth II. (92), eines Tages beerbt. Die Queen, die seit 66 Jahren auf dem Thron sitzt, hält sich strikt aus politischen Themen heraus. Ob Charles als König es so ganz bleiben lässt, seine Meinung zu sagen, scheint aber zweifelhaft: Seine Kritik an moderner Architektur in Innenstädten, die er einmal als „Woge von Hässlichkeit“ bezeichnete, will er nicht als Einmischung verstanden wissen. „Wenn das Einmischung ist, bin ich stolz darauf“, sagte er der BBC. Auch seine Frau, Herzogin Camilla (71), macht wenig Hoffnung, dass Charles seine hochgesteckten Ambitionen aufgeben wird. „Er würde gerne die Welt retten“, sagte sie der BBC.
Heino (79) beendet mit Vorfreude seine Karriere. „Ich freue mich darauf, mehr Zeit mit meinem Enkel verbringen zu können“, sagte der Sänger im „Super Illu“-Interview. „Der ist 21 und auch sehr musikalisch unterwegs: Er studiert Gesang und Gitarre.“ Mit dem Album „…und Tschüss“ (erscheint am 23. November) sowie einer Tour ab März will sich die Volksmusik-Legende, die Mitte Dezember 80 wird, aus dem Musikgeschäft zurückziehen. Erkannt von Fans werde er nach wie vor gerne: „Ich freu mich immer, wenn ich erkannt werde, und fände es traurig, wenn das nicht so wäre. Ich kann wirklich sagen: Ich wünsche mir kein anderes Leben!“ Über den Tod und die Endlichkeit denken er und seine Frau Hannelore nicht nach, wie der Sänger sagte. „Darüber sprechen wir eigentlich nicht. Wir klammern das aus.“ Und lachend meinte Heino: „Ich bin fast 80 – früher war ein 80-Jähriger für mich scheintot.“