MENSCHEN

von Redaktion

Einer Vortragsrednerin, die den Sänger Xavier Naidoo 2017 als Antisemiten bezeichnet hatte, sind diese Äußerungen zu Unrecht verboten worden. Eine Verfassungsbeschwerde der Frau hatte Erfolg, wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe mitteilte. Die Gerichte, die Naidoos Klage stattgegeben hatten, hätten „die Bedeutung und Tragweite der Meinungsfreiheit im öffentlichen Meinungskampf“ verkannt. Die Referentin der Amadeu Antonio Stiftung hatte einen Vortrag zum Thema „Reichsbürger“ gehalten und war im Anschluss gefragt worden, wie sie den umstrittenen Sänger einstufe. Sie hatte geantwortet: „Er ist Antisemit, das darf ich, glaub ich, aber gar nicht so offen sagen, weil er gerne verklagt. Aber das ist strukturell nachweisbar.“ Anlass waren unter anderem verschiedene Liedtexte und Äußerungen Naidoos. „Grease“-Schauspielerin Olivia Newton-John (73) kann als bekennender Japan-Fan kaum genug bekommen von dem asiatischen Inselreich. „Es ist eines meiner liebsten Länder, die ich je besucht habe“, sagte die britisch-australische Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin und Brustkrebs-Aktivistin in einem Interview des japanischen Nachrichtennetzwerks JNN. „Ich liebe die Menschen, ich liebe das Essen, ich liebe die Traditionen und die Kultur“, sagte sie anlässlich der Verleihung des „Ordens der Aufgehenden Sonne“ für ihren Beitrag zur Entwicklung der japanischen Musikkultur und zur Entwicklung guter Beziehungen zwischen Japan und Australien. Das Stadtmagazin „Tip“ hat den Schauspieler Volker Bruch („Babylon Berlin“) zum peinlichsten Berliner gekürt. Damit kritisierte das Magazin, dass Bruch bei der Video-Aktion „#allesdichtmachen“ mitwirkte – diese hätte laut „Tip“ einen Bambi für besonders unangenehme Leistungen verdient. Bei den Aktionen „#allesdichtmachen“ und „#allesaufdentisch“ waren die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung kritisiert und zum Teil impfkritische Positionen vertreten worden. Auf Platz 2 landete Ex-„Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt.

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