Gelsenkirchen – Gut vier Wochen nach dem Millionen-Coup in einer Gelsenkirchener Sparkasse öffnet die Bank heute eine Servicestelle für betroffene Schließfachkunden. Sie sollten „transparent informiert“ und beim weiteren Ablauf unterstützt werden, versprach Sparkassenchef Michael Klotz vorab laut Mitteilung.
Zuvor hatten sich Kunden öffentlich über mangelnde Kommunikation der Sparkasse nach dem Einbruch beschwert. Die Bank habe wochenlang die Kunden nicht von sich aus informiert, sondern auf eine Hotline verwiesen, über die sich Kunden melden sollten. Die Leitung sei aber vielfach besetzt gewesen, wurde kritisiert. Ein Geschädigter sprach von „Null-Kommunikation“. Die Bank ersetzt per Inventarliste nachgewiesene Schließfachverluste bis zu einem Wert von 10.300 Euro.