Meningitis-Ausbruch in Kent – Hunderte erhalten Antibiotika

von Redaktion

Kent – Nach zwei Meningitis-Todesfällen werden in der Grafschaft Kent in Südengland vorsorglich hunderte Menschen mit Antibiotika behandelt. Vor den Ausgabestellen bildeten sich lange Schlangen. Wie viele Menschen insgesamt vorsorglich gegen die Bakterien wirkende Mittel erhalten sollten, blieb zunächst unklar. In den vergangenen Tagen waren ein Schüler und ein Student aus Canterbury gestorben, weitere Erkrankte sind im Krankenhaus in Behandlung. Verursacht wurden die Fälle von Meningokokken der Untergruppe B, wie nach Angaben der Nachrichtenagentur PA am Dienstag bestätigt wurde. Das sind Bakterien, die schwere Hirnhautentzündungen (Meningitis) und Blutvergiftungen (Sepsis) auslösen können. Die Erkrankung kann sehr schnell verlaufen. Bereits bei begründetem klinischem Verdacht soll umgehend mit einer Antibiotikatherapie begonnen werden.

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