IN KÜRZE

von Redaktion

Das Opfer wurde im Heli vom Berg geholt. © Bott/dpa

Ein Mann stürzt während des dritten Stierlaufs. © Oses/dpa

Viele Verletzte bei Stierhatz in Pamplona

Pamplona – Die dritte Stierhatz des diesjährigen San-Fermín-Festes in Pamplona hat die Rettungskräfte ungewöhnlich stark beschäftigt. Gleich 13 Teilnehmer seien bei dem Lauf durch die engen Gassen der Stadt im Norden Spaniens ernster verletzt worden, teilten die Organisatoren mit. Ein 29-jähriger US-Amerikaner sei durch einen Hornstoß am linken Arm verletzt worden. Alle Verletzten seien Männer im Alter zwischen 18 und 68 Jahren, hieß es. Die meisten seien mit Verletzungen wie Prellungen, Quetschungen, Schnittwunden und Knochenbrüchen in Krankenhäuser gebracht worden. Das letzte Todesopfer bei der Hatz gab es 2009.

Erntehelfer verblutet: 16 Jahre Haft für Bauer

Latina – In Italien hat ein Landwirt (39) einen Erntehelfer aus Indien nach einem Arbeitsunfall auf dem Feld verbluten lassen – jetzt wurde er deshalb zu 16 Jahren Haft verurteilt. Der 31 Jahre alte Inder war bei der Arbeit auf einem Feld im Süden Roms in eine Maschine geraten, die ihm den rechten Arm abtrennte und die Beine zerquetschte. Sein Arbeitgeber brachte ihn nach dem Unfall aber nicht ins Krankenhaus, sondern fuhr ihn mit einem Lieferwagen zu seiner Behausung und ließ ihn dort liegen. Der abgetrennte Arm wurde in einer Obstkiste daneben entdeckt. Nach Schätzungen sind in der italienischen Landwirtschaft etwa 230.000 Menschen illegal beschäftigt.

Deutscher stirbt in Gletscherspalte

Saas-Grund – Ein Alpinist aus Deutschland ist in der Schweiz bei einem Sturz in eine Gletscherspalte ums Leben gekommen. Wie die Polizei des Kantons Wallis nach der jetzt erfolgten Identifizierung des Toten mitteilte, handelte es sich um einen 49-jährigen Mann, dessen genaue Herkunft aber nicht bekannt gegeben wurde. Der Unfall passierte bereits am 2. Juli oberhalb des Bergdorfes Saas-Grund. Auf einem vereisten Hang des Triftgletschers stürzte der 49-Jährige ab und fiel in eine Gletscherspalte. Einsatzkräfte des Kantons Wallis flogen mit einem Hubschrauber zu der Unfallstelle. Doch der Mann war bereits tot.

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