Klitschko kämpft um das Erbe von Tochter Kaya
Verstorbene Ex-Frau Hayden Panettiere hinterlässt ein Vermögen von sechs Millionen Dollar
Klitschko und Panettiere mit Tochter Kaya. © Instagram
Los Angeles – Wladimir Klitschko sorgt sich um das Erbe seiner Tochter. Der Ex-Boxweltmeister beantragte deshalb jetzt vor dem Gericht von Los Angeles, die Vollmacht als Vermögensverwalter von Tochter Kaya (11) zu erhalten. Der 50-Jährige will damit sichergehen, dass der millionenschwere Nachlass von Ex-Lebensgefährtin Hayden Panettiere vor deren Familie geschützt wird.
Die „Heroes“-Heldin war am 16. August im Alter von 36 Jahren in Greenville (US-Bundesstaat South Carolina) gestorben. Laut Gerichtsmedizin waren die „toxischen Auswirkungen“ mehrerer Drogen – darunter Fentanyl – die Todesursache. Ihr Tod wurde als Unfall eingestuft.
Zurück bleibt ihre Tochter Kaya, die aus Panettieres neunjähriger Beziehung mit Klitschko stammt. Das Mädchen lebt heute bei seinem Vater, der seit 2018 das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekam. Hintergrund waren laut Berichten Panettieres Kampf mit einer postpartalen Depression und einer Drogensucht.
Laut Bericht der „California Post“ soll Panettiere ein Nachlassvermögen von rund sechs Millionen Dollar hinterlassen haben. Kaya ist dem Antrag von Klitschko zufolge die alleinige Erbin. In den Gerichtsunterlagen heißt es, Kaya sei US-Staatsbürgerin, lebe jedoch mit ihrem Vater im Ausland. Panettiere selbst sei ebenfalls US-Staatsbürgerin und in Kalifornien wohnhaft gewesen. Sie sei am 16. August 2026 ohne Testament verstorben.
Besonders brisant: Klitschko behauptet in den Unterlagen, dass es rund um Panettieres Besitz bereits zu „Sicherheitsproblemen“ gekommen sei.
Vor ihrem Tod seien zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an ihrem Haus getroffen worden, nachdem eine unbekannte Person „unbefugten Zugang“ zu ihrem Grundstück erlangt habe. Schlösser seien ausgetauscht worden. Außerdem seien Lagerräume mit Designer-Kleidung und Accessoires, die Panettiere bei öffentlichen Auftritten getragen habe, vorsorglich an einen anderen Ort gebracht worden. Doch damit nicht genug. Klitschko gibt an, darüber informiert worden zu sein, dass bestimmte persönliche Gegenstände der Mutter seines Kindes – darunter Schmuck – verschwunden oder derzeit nicht auffindbar seien.
In den Dokumenten wird zudem behauptet, dass einige Gegenstände inzwischen von den Strafverfolgungsbehörden sichergestellt worden seien. Hintergrund sei die laufende Untersuchung von Panettieres Tod. Klitschko argumentiert deshalb, es sei „dringend und notwendig“, ihn sofort zum vorübergehenden Verwalter von Kayas Nachlass zu ernennen. Nur so könne er die Interessen seiner Tochter schützen, heißt es in dem Antrag. Ohne eine sofortige Ernennung bestehe die Gefahr, dass Eigentum aus Panettieres Nachlass „verloren, beschädigt oder veräußert“ werden könnte, bevor ein offiziell bestellter Nachlassverwalter eingesetzt sei.CTH