Frankfurt – Europas Top-Konzerne haben beim Wachstum die Nase vorn. Sie steigerten Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr stärker als die Konkurrenz aus Nordamerika und Asien, wie aus einer Untersuchung des Beratungsunternehmens EY hervorgeht. Bei der Profitabilität hinken sie den US-Unternehmen allerdings weiter hinterher: „Im Durchschnitt bleibt bei US-Konzernen 26 Prozent mehr Gewinn hängen als bei ihren europäischen Wettbewerbern“, erläuterte Mathieu Meyer von EY. Demnach steigerten die 265 europäischen Unternehmen, die es unter die 1000 umsatzstärksten Firmen der Welt schafften, die Erlöse um zehn Prozent auf zusammengerechnet 6954 Milliarden Euro. Die 327 nordamerikanischen Top-Unternehmen erzielten ein Umsatzplus von acht Prozent auf insgesamt 9136 Milliarden Euro. dpa