Aktuelles in kürze

von Redaktion

Autohändler decken sich noch einmal ein

Mit Großeinkäufen haben Unternehmen im August den Neuwagenmarkt in Deutschland angekurbelt. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen stieg um 24,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 316 405, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Zwei Drittel davon waren gewerbliche Anmeldungen. Der Verband der Automobilindustrie erklärte das mit einem Sondereffekt: Vor Einführung der EU-Typgenehmigung nach dem neuen Abgas-Prüfstandard WLTP hätten sich viele Firmen noch einmal für ihre Flotten eingedeckt. Seit 1. September dürfen nur noch Autos neu zugelassen werden, die den Prüfstandard WLTP („Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure“) durchlaufen haben.

Wegen des starken Bedarfs an Arbeitskräften ist die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Vergleich zu den Teilzeitbeschäftigten zuletzt etwas stärker gewachsen. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mitteilte, nahmen die Vollzeitjobs im zweiten Quartal 2018 um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten stieg um 1,5 Prozent. Gleichzeitig sei die Teilzeitquote erstmals seit sechs Jahren zurückgegangen: Sie lag bei knapp 39 Prozent – 0,1 Punkte unter dem Vorjahreswert. Maßgeblich für den Rückgang bei der Teilzeit sei vor allem die Entwicklung in Wirtschaftszweigen wie Verkehr und Lagerei sowie etwa in der Zeitarbeit und bei Wachdiensten. Vollzeitbeschäftigte arbeiteten im Schnitt 38 Stunden, Teilzeitbeschäftigte 17 Stunden.

Nach dem Internetkonzern Apple hat auch der Online-Händler Amazon einen Börsenwert von einer Billion Dollar erreicht. An der Börse in New York kletterte der Kurs der Amazon-Aktie am Dienstag auf über 2050 Dollar pro Stück – damit war das Unternehmen insgesamt eine Billion Dollar wert. Apple hatte die symbolische Marke erst Anfang August übersprungen.

Wenig spektakulär ging es dagegen im deutschen Aktienhandel zu. Der Dax setzte seine Talfahrt fort. Die zahlreichen Zollstreitigkeiten der USA, Währungsturbulenzen in Schwellenländern sowie anstehende politische Ereignisse verunsichern die Anleger aktuell zunehmend. Die Deutsche Bank hielt sich trotz ihres Abstiegs aus dem EuroStoxx wacker: Die Aktie gewann 0,64 Prozent auf 9,83 Euro. Der deutsche Leitindex schloss 1,10 Prozent niedriger bei 12 210,21 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Werte büßte 1,00 Prozent auf 26 551,31 Punkte ein. Der TecDax, gab um 1,26 Prozent auf 2986,39 Zähler nach.

Am deutschen Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Umlaufrendite von 0,18 Prozent am Vortag auf 0,19 Prozent.

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