IN KÜRZE

von Redaktion

Die Umsatzeinbrüche im Handel mit Kleidung, Schuhen oder Elektrogeräten in der Corona-Krise haben laut einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) die Existenzängste in der Branche deutlich verstärkt. Über ein Drittel von rund 400 befragten Nicht-Lebensmittelhändlern sieht sich in seiner Existenz bedroht, wie der HDE mitteilte. Der Verband appellierte deshalb an die Bundesregierung, die beschlossenen Überbrückungshilfen rasch und unbürokratisch auszahlen zu lassen.

Die österreichische Regierung plant, die Mehrwertsteuer für Gastronomie, Kultur und Medien vorübergehend auf fünf Prozent zu senken. Die Maßnahme solle von Juli bis zum Ende des Jahres gültig sein, erklärte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP. So könnte „besonders betroffenen Branchen“ geholfen werden. In der Gastronomie bedeute das konkret, dass der Steuersatz für Speisen von zehn, bei Getränken von 20 auf fünf Prozent gesenkt wird.

Der Nachfrageeinbruch in der Corona-Krise hat die Verkäufe des Volkswagen-Konzerns auch im Mai stark belastet. Nach Angaben des Unternehmens vom Freitag rutschten die weltweiten Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund ein Drittel (33,7 Prozent) auf etwa 609 000 Fahrzeuge ab.

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