IN KÜRZE

von Redaktion

IWF senkt Prognose für Deutschland

Washington – Angesichts der Folgen des Iran-Krieges senkt der Internationale Währungsfonds (IWF) erneut seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft. Bis einschließlich 2027 dürfte sich die Bundesrepublik schwächer entwickeln als gedacht, teilte die Organisation mit Sitz in Washington mit. Für das laufende Jahr rechnen die Experten nun mit einem Plus von 0,7 Prozent, 0,1 Prozentpunkte weniger als zuvor. Auch das Wachstum 2027 fällt laut Prognose mit 1 Prozent 0,2 Punkte niedriger aus als noch im April erwartet.

EnBW-Chef fordert Korrektur bei Windkraft

Stuttgart – Die Energie Baden-Württemberg (EnBW) fordert die Bundesregierung auf, ihre Ausbauziele für die Windkraft in Nord- und Ostsee zu überdenken. EnBW-Chef Georg Stamatelopoulos sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „Wir müssen die Bezahlbarkeit im Auge behalten. Ein niedrigeres Ausbauziel wäre eine sinnvolle Korrektur nach 20 Jahren, kein Bremsen.“ Gesetzliches Ziel der Regierung ist, die Kapazität zur Stromerzeugung aus Windenergie auf See bis 2030 auf 30 Gigawatt (GW) auszubauen. Bis 2045 sollen 70 GW erreicht werden. Seit der Inbetriebnahme des ersten deutschen Windparks auf See 2010 ist die Gesamtleistung der Anlagen auf 10,2 GW gestiegen, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) im April mitteilte.

Airbus und MTU planen abgasfreies Triebwerk

London/Frankfurt – Airbus und der Triebwerkhersteller MTU wollen ein abgasfreies Brennstoffzellen-Triebwerk für Flugzeuge entwickeln. Ein Gemeinschaftsunternehmen soll ab voraussichtlich 2027 den neuen Antrieb entwickeln, wie die Unternehmen mitteilten.

BASF: China-Geschäft ist „spektakulär“ gestartet

Ludwigshafen – Rund 100 Tage nach Eröffnung eines 8,7 Milliarden Euro teuren Verbundstandorts in China hat BASF-Finanzvorstand Dirk Elvermann eine positive Bilanz gezogen. Der Chemiekonzern rechne im ersten Betriebsjahr noch mit Verlusten, sagte er der Deutschen Presse-Agentur und der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. Tatsächlich habe der Standort aber bereits fast zwei profitable Monate verzeichnet. Das sei „wirklich ganz spektakulär“.

VDA sieht Autoindustrie vor neuen Sparrunden

Berlin – Inmitten der Debatte über Sparpläne in der Autoindustrie sieht der Verband der Automobilindustrie weiteren Reformbedarf – auch bei Kosten und Personal. „Die Unternehmen der Automobilindustrie werden mit Blick auf die andauernden und akuten Standortprobleme weitere Reformen und Anpassungen vornehmen müssen“, teilte VDA-Präsidentin Hildegard Müller mit. Dazu gehörten Kostendisziplin und „Personalanpassungen“.

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