IN KÜRZE
11.000 Augsburger arbeiten in München. © Smarterpix
O2 Telefónica will mehr als 1000 Stellen streichen
München – Der Handynetz-Betreiber O2 Telefónica möchte deutlich Stellen abbauen. Die Deutschlandtochter des spanischen Telefónica-Konzerns mit Sitz in München teilte auf Anfrage mit, seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern zu wollen. „Im Rahmen dieses Prozesses prüfen und beraten wir gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretungen verschiedene Maßnahmen.“ Informierten Kreisen zufolge sollen mehr als 1000 Jobs wegfallen. Damit würde etwa jede sechste bis siebte Stelle gestrichen.
Viele München-Pendler kommen aus Augsburg
München – Im Jahr 2025 pendelten insgesamt 11.000 Augsburger für den Job nach München. Das zeigt eine Auswertung des IVD Süd. Unter den großen Städten in der Region liegt Augsburg bei den München-Pendlern damit auf dem ersten Platz. Auf Platz 2 folgt Ingolstadt mit 3600 Pendlern und Rosenheim mit 3300 Pendlern, die nach München kommen. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Menschen, die regelmäßig für die Arbeit in die Landeshauptstadt fahren auch wegen der hohen Immobilienpreise stark. In Augsburg lag das Plus seit dem Jahr 2013 bei 57 Prozent, in Ingolstadt bei 60 Prozent und in Rosenheim bei 52 Prozent.
Neue Schadstoff-Regeln für die Industrie
Berlin – Für rund 10.000 Industrieanlagen in Deutschland sollen künftig strengere Regeln beim Schadstoff-Ausstoß gelten. Der Bundestag hat am Abend die Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie beschlossen, die aber vom Bundesrat noch gebilligt werden muss. Die Regel enthält auch Anreize zum Umweltschutz: Wer bereits nachweislich den Umstieg auf klimafreundliche Technologien eingeleitet hat, erhält bei bestimmten Vorschriften einen Aufschub von bis zu acht Jahren.
Trump will Abgasnorm für Lkw aufweichen
Washington – Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will Abgasnormen für Lastwagen aufweichen, die unter seinem demokratischen Vorgänger Joe Biden beschlossen worden waren. Dies kündigte am Donnerstag der Chef der Umweltschutzbehörde EPA, Lee Zeldin, vor Journalisten an. Die betreffende Verordnung war 2023 verabschiedet worden. Sie zielte darauf ab, die Stickoxid-Emissionen aus Lkw-Auspuffen ab dem Modelljahr 2027 zu reduzieren.