Waschbär Waldemar setzte sich zu mir ans Entennest und betrachtete den Himmel. „Gab es eigentlich wirklich einen Weihnachtsstern bei Jesu Geburt?“, fragte er. Ich schnatterte, das sei eine sehr gute Frage. Seit vielen Jahren schon rätseln Sterndeuter, Forscher und Wissenschaftler der Zweibeiner, ob es diesen besonderen Stern wirklich gegeben hat. „Die Geschichte vom ,Stern von Bethlehem‘ ist in der Bibel der Menschen aufgeschrieben. Dort kann man nachlesen, dass der Stern mit einem langen Schweif die sogenannten ,Weisen aus dem Morgenland‘, also die ,Heiligen Drei Könige, zu Jesus mit seinem Licht führte und dann über dem Stall stehen blieb und da weiter leuchtete. Deshalb hat auch fast jede Krippe der Zweibeiner über dem Stall einen befestigten Stern mit einem Schweif“, schnatterte ich.
Die Sternendeuter der Zweibeiner sagen zu einem Stern mit einem Schweif auch Komet. Dieser Stern ist eine Art schmutziger großer Schneeball aus Steinen, Gas und Eis. Und wenn er dann in die Nähe der Sonne kommt, dann zieht ein Komet einen Schweif hinter sich her. Aber ob es jetzt genau zu Jesus Geburt so einen Stern gegeben hat, darüber sind sich die Zweibeiner uneinig.“
Eure Paula