Egal ob der Weg zum Tierarzt oder eine längere Reise: Eine Autofahrt mit dem Hund muss keine riesige Odyssee sein. Diplom-Biologin Judith Förster von der Tierschutzstiftung Vier Pfoten gibt Tipps.
Damit sich das Tier während der Fahrt auch wohlfühlt, kann man das Autofahren trainieren. Am besten startet man mit kleineren Ausflugsfahrten und belohnt den Hund anschließend mit einem ausgiebigen Spaziergang.
Ältere oder ängstliche Tiere sollte man besser ins Auto heben. Für große Hunde gibt es „spezielle Hunderampen, die sich leicht zusammen- und auseinanderklappen lassen“, so Judith Förster.
In der gewohnten Transportbox fühlen sich die meisten Hunde geborgen. „Außerdem bietet sie die größte Sicherheit, da der Hund hier nicht hin- und hergeschleudert werden kann“, sagt Förster. Die Größe der Box muss daher zur Größe des Hundes passen.
Ruhige Hunde können auch auf der Rückbank Platz nehmen. Das Tier sollte dann aber ein Brustgeschirr oder einen Hundesicherheitsgurt tragen. Wichtig: Der Hund darf auf keinen Fall am Halsband angeschnallt werden. Für besonders große Tiere ist der Transport im Kofferraum geeignet.
Hunde können empfindlich auf Luftzug reagieren. Das Fenster sollte daher maximal einen Spaltbreit geöffnet sein. „Bekommt der Hund während der Fahrt dauerhaft den Fahrtwind ab, besteht die Gefahr einer Bindehautentzündung.“
Vor längeren Fahrten sollte der Hund mindestens zwei Stunden vor Beginn der Reise nicht mehr gefüttert werden – um Magenverstimmungen vorzubeugen.