Eralp war Mitglied der Roten Hilfe
Verfassungsschutz stuft Verein als linksextrem ein – CSU empört
Berlin – Die Berliner Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp (Linke) hat der Roten Hilfe angehört. Ihre Mitgliedschaft endete erst im vergangenen Jahr, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet. Der Verfassungsschutz stuft den Verein als linksextrem ein und wirft ihm vor, linksextremistische Straftäter zu unterstützen.
Dem Bericht zufolge führten Handbücher des Berliner Abgeordnetenhauses Eralps Mitgliedschaft 2022 und 2023 auf. In der Ausgabe vom Oktober 2025 war sie nicht mehr verzeichnet. Nach Angaben der Berliner Linkspartei trat Eralp während ihres Jurastudiums ein, um juristischen Beistand für Menschen ohne ausreichende finanzielle Mittel zu unterstützen. Sie sei über Jahre passives Mitglied gewesen und wegen teilweise anderer politischer Ansichten ausgetreten, bevor die Partei sie zur Spitzenkandidatin nominierte.
Die Berliner Linkspartei gewann die Abgeordnetenhauswahl am 20. September vor der CDU. Eralp strebt eine Regierung mit Grünen und SPD an.
Die CSU reagierte empört: „Über die Berliner Linken gibt es täglich neue schockierende Erkenntnisse. Dass Elif Eralp bis vor Kurzem Mitglied in einem Verein war, der vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft wird, muss bei SPD und Grünen alle demokratischen Alarmglocken läuten lassen“, sagte Generalsekretär Martin Huber unserer Zeitung. „Elif Eralp steht mitten in einem linksextremen Sumpf und ist absolut unwählbar. Sie darf niemals Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden.“
Nach einem Bericht des „Tagesspiegel“ waren auf einer Linke-Wahlparty in Neukölln weitere mutmaßliche Clan-Mitglieder anwesend. Es handelte sich um Influencer, die Interviews führten. Laut Gewerkschaft der Polizei hat die Großfamilie, der sie angehören, ihre Wurzeln im Gazastreifen.